J/80 GER 614

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Die J80 ist eine von der ISAF anerkannte internationale Einheitsklasse. Die Konstruktion von Alan Johnstone (USA) eignet sich, dank der hervorragenden Segeleigenschaften, für alle die einfach segeln wollen. Ob Segelschulen, Familien, oder Regattasegler - inzwischen gibt es weltweit über 1400 Boote, Tendenz weiter stark steigend. Das Boot wird für Europa von JBoats Composite in Frankreich gebaut. Dort und in Spanien sind bei Klassenregatten nicht selten über 100 Boote am Start. In Deutschland befindet sich die Klasse seit der WM 2008 vor Kiel im Aufwind und startet u.a. zu MAIOR, WetterWeltCup und Kieler Woche als Einheitsklasse. Die jährlichen German Open werden seit Jahren im Rahmen der Fördewoche vor Flensburg ausgesegelt. Seit 2008 gibt es auch eine Deutsche Rangliste der J80 Klasse.

PIKE Trimm

Wir segeln PIKE "wie gekauft". D.h. keinerlei Veränderungen an Boot oder Rigg. Lediglich das Spiel in der Ruderaufhängung wurde durch eine Modifikation an den Lagern beseitigt. Auf Basis meiner Erfahrungen mit der J22, begannen wir auf der J80 mit einer sehr niedrigen Riggspannung. Das funktionierte bei der ersten Regatta so sensationell gut, dass wir im Prinzip dabei blieben. Wer den kleinen Spannungmesser von LOOS hat (PT-1M für 2.5-4mm Wanten, wir benutzen auch für die 5mm Wanten dieses Teil), kann gerne unseren Trimm testen:

Bei Wind unter 8kn (minimale Einstellung)

Oberwant = 37 / Mittelwant = 18 / Unterwant = 20

Bei Wind über 18 kn (maximale Einstellung)

Oberwant = 43 / Mittelwant = 28 / Unterwant = 31

Dies sind die beiden Extreme. Bei Windstärken dazwischen interpolieren wir dann mit halben Umdrehungen der Wantenspanner. Wundert Euch nicht, dass die Wanten in Lee sehr lose sind.

Bei den verwendeten UK-Segeln ist ferner die Vorliek-Spannung extrem wichtig. Hier gilt: Falten sind schnell - soll heißen, dass vor allem das Fockfall nur ganz vorsichtig durchgesetzt wird.

UK Germany

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